Wirtschaft

Seit den 1970er Jahren transformiert Malaysia vom Produzenten von Rohwaren zu einer aufstrebenden Wirtschaftsnation. Die Regierung ist bestrebt bis zum Jahr 2020 das Einkommen der Bevölkerung weiter zu erhöhen. Dabei soll u.a. die Wertschöpfung innerhalb der Produktionsketten durch Anreize für Investoren in die Finanz-, Hochtechnologie- sowie Biotechnologiebranche und den Dienstleistungssektor gestärkt werden. Die Regierung setzt zudem ihre Bemühungen fort die einheimische Nachfrage zu erhöhen und so die Exportabhängigkeit der malaysischen Wirtschaft zu verringern.

Nichtsdestotrotz bleiben Exporte – vor allem Elektronik, Öl und Gas, Palmöl, Holz sowie Gummi – ein wichtiger Wachstumsmotor für die Wirtschaft. Im Jahr 2011 betrug das Bruttoinlandsprodukt etwa 200 Milliarden Euro, bei einer jährlichen Wachstumsrate von 5.2% im selben Jahr. Den größten Anteil am malaysischen BIP haben die Industrie mit 40% sowie der Dienstleistungssektor mit 48%. Der Landwirtschaftssektor kommt auf 12%.